Die Landwirtschaft
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Lagerhaus
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Reisernte
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Reisernte traditionell Mpanga
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Regenzeit
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Unterwegs nach Dar Ende April

Auf dem untenstehenden Foto sehen sie das Herzstück der Landwirtschaftlichen Arbeit von Mumau, die Werkstatt. Dort werden Traktoren repariert und gewartet. Von hier aus werden die Traktoren zu den Landwirten vermittelt und vermietet. Oder man kann Mitarbeiter von Mumau bestellen, welche den Einheimischen ihre Felder ackern. Mit dem Traktor haben die Leute die Möglichkeit, eine 2 bis 3x grössere Fläche zu bestellen als wenn sie von Hand die harte Scholle umbrechen müssen.

Dadurch können einheimische Bauern zuerst genug zur eigenen Versorgung produzieren und zum anderen ein bescheidenes Einkommen erwirtschaften. In einem Lagerhaus kann die Ernte eingelagert werden bis der Markpreis gut ist. Um die Zeit bis zum Verkauf der Ernte zu überbrücken werden günstige Kredite zur Verfügung gestellt. Dann wird der Reis verarbeitet und auf den 600 km entfernten Markt transportiert.

Bezahlt wird nach der Ernte mit Reis.

Allgemein ist die Landwirtschaft der Hauptertrag von vielen Menschen in und um Mpanga und auch im gesamten Kilomberotal. Aber die Landwirtschaft ist stark von der Natur, Regen- und Trockenzeit abhängig, da es in Tanzania für die einheimischen Bauern oft noch nicht so fortschrittliche Möglichkeiten wie in der Schweiz gibt (z.B Bewässerungsanlagen). Weiter sind viele Menschen in der Regenzeit auch total abgeschnitten von der Umwelt, da alles um sie herum Kinnhoch unter Wasser steht (dazu kommt, dass viele Tanzanier nicht schwimmen können). Da ist es enorm wichtig, Selbstversorger zu sein und nicht von Lieferungen, welche in der Regenzeit eben oftmals unterbrochen sein können, abhängig zu sein.

Ziel von Bruno Wicki, selbst Automechaniker, ist es wenn möglich einmal eine Schule für Mechaniker aufzubauen. Durch die schlechten Strassenverhältnisse und die trockenen Acker gehen viele der Traktoren schnell kaputt und der Reparaturbedarf ist sehr gross. Leider fehlt es noch an qualifizierten Fachkräften.