über Tanzania

Tanzania liegt südlich vom bekannten Urlaubsland Kenya, in Ostafrika. Tanzania ist allgemein für seinen Naturreichtum bekannt. Viele der bekannten afrikanischen Tierparks befinden sich in Tanzania, wie zum Beispiel der Serengeti Park. Der höchste alleinstehende Berg der Erde mit ewigem Schnee ist der Kilimanjaro in Tanzania. Im Osten grenzt Tanzania an den indischen Ozean, wo auch die bekannte tanzanische Ferieninsel Sansibar liegt.

Ungefähr 45 Milionen Menschen leben in Tanzania. Damit ist Tanzania das sechstgrösste Land Afrikas. Die Amtssprache ist Suaheli.

Trotz der wunderschönen Natur und der lebensfrohen afrikanischen Kultur gehört Tanzania weiterhin zu den ärmsten Ländern der Welt, mit einem durchschnittlichen Tagesverdienst von rund 2.- Fr. Mehr als zwei Drittel der Erwerbstätigen leben in Tanzania von der Landwirtschaft.

Das Bevölkerungswachstum beträgt jährlich ca. 2, 8%, im Vergleich zur Schweiz mit ca. 1,1%.
Die durchschnittliche Lebenserwartung in Tanzania liegt bei 63 Jahren (CH 83 Jahre), 45% der Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt (CH 17%) und nur 2.6% sind über 65 Jahre alt (CH 16%).
Bei 1000 Geburten Tanzania, verlaufen durchschnittlich 49 tödlich (CH 4).  Etwa 60.000 Tansanier sterben jährlich an den Folgen einer Malaria- Erkrankung. 75 % der Bevölkerung leben in Gebieten, die mehr als sechs Monate im Jahr als gefährdet gelten. Und für 100.000 Einwohner gibt es durchschnittlich 3,1 Ärzte (CH 420).

 

das Hilfsprojekt Mpanga

Das Hilfsprojekt Mpanga, besteht aus der NGO MUMAU in Tanzania und dem Verein HST in der Schweiz.

MUMAU ist eine tanzanische NGO unter Schweizer Leitung. MUMAU ist Suaheli (Landessprache in Tanzania) und bedeutet ausgeschrieben ‚Mfuko wa upendo, maendeleo na ushirikiano‘, was soviel heisst wie, Verbund für Nächstenliebe, Fortschritt und Zusammenarbeit.
Der Sitz von MUMAU befindet sich in Mpanga, einem kleinen Dorf in Tanzania. Dieses liegt im Südwesten des Landes, im sogenannten Kilombero Tal, welches durch den gleichnamigen Kilombero Fluss begrenzt wird. Die nächstgelegene Stadt heisst Ifakara und ist ca. 170Km vom Dorf entfernt.
Im Kilombero Tal herrscht ein sehr feuchtes und warmes Klima, was auch die Verbreitung von Malaria Mücken begünstigt. Die meisten Menschen leben in und um Mpanga von der Landwirtschaft.
Die NGO MUMAU wird vom Ehepaar Margrit und Bruno Wicki vor Ort geführt und zeitweise durch Volontäre aus der Schweiz unterstützt. Wickis arbeiten in Tanzania eng mit Einheimischen zusammen, das heisst, dass ausser Margrit, Bruno und den Volontären alle Mitarbeiter in der NGO Tanzanierinnen und Tanzanier sind.
Die Arbeit vor Ort setzt sich hauptsächlich aus landwirtschaftlicher Unterstützung der Einheimischen, der Führung einer Nähschule, Schulpatenschaften und einem kleinen Spital zusammen.

Der Verein HST – Hilfe zur Selbsthilfe in Tanzania, agiert von der Schweiz aus und unterstützt die NGO Mumau, indem er Jahresprojekte lanciert und dafür Spenden sammelt. Er ist ausserdem für die Öffentlichkeitsarbeit in der Schweiz zuständig. Er besteht aus einem Vorstand, Aktiv- und Passivmitgliedern.

> Flyer zum Projekt

Landwirtschaft

Viele Landwirte in Mpanga arbeiten noch komplett ohne moderne Hilfsmittel, wie z.B. Traktoren, die für uns bereits mehr als normal sind. Die NGO MUMAU unterstützt einheimische Bauern in Tanzania bei ihrer harten, täglichen Arbeit.

Nähschule

Vor allem für junge Frauen bietet eine Ausbildung in der Nähschule der NGO MUMAU in Mpanga eine sehr gute Möglichkeit, sich langfristig und selbständig den Lebensunterhalt verdienen zu können.

Spital

Die medizinische Versorgung rund um Mpanga ist staatlich mangelhaft ausgebaut. Vor allem in der Regenzeit ist es für die Einheimischen sehr schwierig, diese meist weit entfernten Spitäler und Arztpraxen zu erreichen. In dem kleinen Spital der NGO MUMAU, auch Upendo Dispensary (kleines Spital der Nächstenliebe) genannt, wird für die lokale Bevölkerung Erste Hilfe geleistet und es können verschiedene einfachere Leiden behandelt werden.

Kirche

Das Hilfsprojekt Mumau ist unter christlichen Leitsätzen geführt und möchte durch den Dienst am Menschen, die Nächstenliebe als Grundstein des christlichen Glaubens weitergeben. Es ist kein eigentliches Missionsprojekt, sondern möchte den Glauben durch Vorleben und Geben ersichtlich machen.